Jubiläum im Geburtshaus

Am 9. Februar 1781 und damit vor 240 Jahren kam Johann Baptist Ritter von Spix zur Welt. In jener Zeit ahnte freilich noch niemand, dass aus dem Buben einer der bedeutendsten deutschen Naturwissenschaftler werden würde. Denn Johann kam als siebtes von insgesamt elf Kindern des Höchstadter Baders zur Welt. Er war also in einfache Verhältnisse hineingeboren.

Heute ist nur noch wenig über die Kindheit des später in den Ritterstand erhobenen Höchstadters bekannt. Fest steht, dass er seine Jugend in der Höchstadter Badgasse verbrachte. Dort lebte er im Schatten des Höchstadter Schlosses in jenem Gebäude, das heute unser Spix-Museum beherbergt – dem Anwesen „Badgasse 7„. Großvater und Vater von Spix unterhielten in dem Objekt seit Mitte des 18. Jahrhunderts eine öffentliche Badeanstalt. Später waren hier eine Schuhmacherei und zuletzt eine Gerberei untergebracht, bevor das Haus dem Verfall preisgegeben wurde. Anfang der 1990-er Jahre sollte es schließlich abgerissen werden. Dies konnte unser Förderverein jedoch verhindern und im Jahr 2004 das Spix-Museum eröffnen. Hierzu wurde das marode Gebäude grundlegend saniert und ist nun ein Schmuckstück im Herzen der Höchstadter Altstadt. Im Jahr 2019 komplett modernisiert, erhielt dieses im Jahr 2021 den Bayerischen Museumspreis.

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