Sonderausstellung 2019: Der Ritter und seine Affen

Vom 6. Juli bis 25. August 2019 zeigte der Ritter von Spix Förderverein die Sonderausstellung „Der Ritter und seine Affen“ im Stadtturm Höchstadt.

Die Ausstellung ließ die vor über 200 Jahren stattgefundene Brasilien-Expedition des Zoologen Ritter von Spix und des Botanikers Martius mit all ihren Abenteuern und Strapazen für den Besucher lebendig werden. Neben Pflanzen und Mineralien brachten die Naturforscher vor allem auch zahlreiche Tierpräparate mit, die in München den Grundstock für verschiedene renommierte Forschungseinrichtungen geliefert oder diese wesentlich erweitert haben.

Affen im Fokus

Spix brachte rund 40 verschiedene Affenpräparate mit, von denen manche Arten bis dahin noch unbekannt waren. Sie wurden von Spix erstmals beschrieben und jeweils mit Gattungs- und Artnamen benannt und publiziert. So wurden diese Präparate zu sogenannten Typusexemplaren. Satansäffchen, Großkopf-Kapuziner und Schnurrbarttamarin sind nur einige der Arten, die seit jeher in der Zoologischen Staatssammlung München beheimatet sind. Durch die damals noch teils unbekannten Arten und einer damit einhergehenden Unkenntnis von deren äußeren Erscheinung entstanden beim Präparieren einige sehr skurril anmutende Geschöpfe.

Künstlerische Darstellung der Exponate

Zum 200-Jährigen Jubiläum der Brasilien-Expedition hat die Künstlergruppe um Barbara Ruppel (Zoologische Staatssammlung München) die 40 spix‘schen Affenpräparate porträtiert. Dabei wurde darauf geachtet, die Präparate detailgetreu mit all ihren Rissen, Macken und präparatorischen Mängeln darzustellen und zu dokumentieren. Zusammen mit den ebenfalls auf den Zeichnungen wiedergegebenen Sammlungsetiketten, welche den Wandel in der zoologischen Beurteilung und Einordnung der Spezies dokumentieren, stellen die Portraits nicht nur zoologische, sondern gleichermaßen kulturhistorische Dokumentationen dar.

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